Digitale Bildung im Zeichen von Corona: Amazon und Stifterverband küren Gewinner-Teams der Initiative digital.engagiert

• Angebote für digitales Lernen in Zeiten von Home-Schooling dominieren die diesjährige Preisverleihung.
• Das Start-up Sharezone (Düsseldorf) belegt den ersten Platz, gefolgt von den Projekten von Corona School e.V. (Bonn, Platz 2) und dem Landesverband für Kinder- und Jugendreisen Berlin Brandenburg e.V. (Berlin, Platz 3).
• Die drei Gewinner-Teams der diesjährigen Förderrunde erhalten insgesamt 30.000 Euro.
• Die Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und Stifterverband unterstützt Projekte zur Digitalisierung der Bildungsarbeit. Schirmherrin ist Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung.

Die Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und Stifterverband unterstützt die Digitalisierung von Bildungsarbeit und hat heute die drei Gewinner-Teams der dritten Förderrunde ausgezeichnet. Bei der Auswahl wurde die Bedeutung von neuen Bildungsangeboten in Zeiten von Home-Schooling deutlich. „Wir erleben leider gerade in den Zeiten der Coronakrise, dass wir im Bereich der digitalen Bildung nicht dort stehen, wo wir stehen müssten“, sagte Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung im Rahmen der Siegerehrung. Bär betonte die Bedeutung von außerschulischen Impulsen: „Da leistet die Zivilgesellschaft einen ganz herausragenden Beitrag.“

Das Düsseldorfer Start-up Sharezone, gegründet von den zwei 19-jährigen Studierenden Nils Reichardt und Jonas Sander, hat die Jury während der Förderphase besonders überzeugt. Mit einem digitalen Hausaufgabenheft, Video-Konferenzen und vielen weiteren nützlichen Funktionen bietet Sharezone Schüler:innen, Eltern und Lehrkräften eine Plattform, um den digitalen Schulalltag zu organisieren. Jurymitglied Lars Schmitz, Digital Innovation Lead bei Amazon Web Services (AWS), lobte die beiden Gründer: „Die größte Stärke der Plattform Sharezone ist, dass sie von jungen Menschen entwickelt wurde – inspiriert von ihren ganz persönlichen Erfahrungen aus dem Schulalltag. Diese Nähe zur Zielgruppe, die große Relevanz während des Lockdowns und das unternehmerische Denken der jungen Gründer hat die Jury überzeugt.“ Begleitet wurde Sharezone während der Förderphase von Coach Jonas Deister, Geschäftsführer des Vereins Sozialhelden.

Auf den zweiten Platz schaffte es der Verein Corona School aus Bonn. Aus der besonderen Situation des Home-Schoolings während der COVID-19-Pandemie entstanden, vermittelt das Projekt den Kontakt zwischen Schüler:innen und Studierenden für eine kostenlose, digitale Lernbetreuung per Video-Chat. Außerdem bietet der Verein kostenlose digitale Kurse zu zukunftsrelevanten Themen für Schüler:innen an.

Den dritten Platz erreichte der Landesverband für Kinder- und Jugendreisen Berlin Brandenburg e.V. mit einer App zur digitalen Ausbildung ehrenamtlicher Betreuer:innen von Kinder- und Jugendgruppen. Die App vermittelt Teilnehmenden das nötige Wissen, um die bundesweit einheitliche Qualifikation der „Jugendleiter:innen-Card“ (JuleiCa) zu erlangen.

„Alle 12 Teams der nun abgeschlossenen Förderrunde adressieren in ihrer Arbeit höchst aktuelle Herausforderungen. Mit der COVID-19-Pandemie ist der Bedarf an digitalen Ansätzen, die klassische analoge Formate ergänzen, noch einmal dramatisch gestiegen – nicht nur in der Bildung, sondern zum Beispiel auch im Bereich der Qualifizierung von Ehrenamtlichen in Vereinen und Verbänden“, sagte Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands, bei der Preisverleihung.

Über ein halbes Jahr hatten 12 teilnehmende Teams – ausgewählt aus 172 Bewerbungen – ihre Ideen weiterentwickelt und umgesetzt. Dabei wurden sie von Mitarbeiter:innen von Amazon, AWS und dem Stifterverband sowie von persönlichen Coaches und weiteren Expert:innen begleitet und haben finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 120.000 Euro erhalten. Die Gewinner bekommen zusätzlich ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro.

Die vierte Förderrunde des Programms steht bereits in den Startlöchern: 230 Bewerbungen sind bei den Initiatoren eingegangen, aus denen die Jury nun 12 neue Projekte zur Förderung auswählt. „In der Zivilgesellschaft und im Bildungsbereich schlummert ein unglaubliches Potenzial für digitale Ideen. Die 230 neuen Bewerbungen bei digital.engagiert zeigen uns erneut, wie hoch die Relevanz ist – gerade während der Pandemie. Wir wollen helfen, dieses Potenzial zu entfalten.”, so Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de.

Weitere Informationen zum Förderprogramm digital.engagiert und eine Liste aller Teilnehmerprojekte finden Sie unter www.digitalengagiert.de.

 


Quelle: Amazon

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